Online-Galerie 2016/17 [1]

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Bild: Europäische Kommission, Anhang II der Richtlinie 2014/40/EU

Fieser Anblick – wer so was auf der Schachtel betrachten muss, sollte eine Entschädigung in Höhe eines durchschnittlichen Chirurgengehalts bekommen. Erkenntniswert des Bildes: null. Der Text stellt eine unbewiesene Behauptung auf. Vielleicht sind bis zu 90 Prozent der Betroffenen Raucher, aber das Verhältnis der Risikofaktoren (Gene, Radonstrahlung, offenbar auch Kohle- und Stahlindustrie, evtl. sogar zu viel Sauerstoff) ist unklar und der eigentliche Auslöser auch. Siehe etwa Metastasierung von anderen Krebsarten (mit wieder anderen Risikofaktoren) in die Lunge.
Keine Frage: Immer noch sterben zu viele an Lungenkrebs Erkrankte. Hätte man in den letzten Jahrzehnten nicht die vielen Milliarden für die Bekämpfung des Rauchens ausgegeben, hätte man sie in bessere Behandlung von Patienten und medizinischen Fortschritt investieren können. Statt in gesellschaftlichen Rückschritt durch die Hexenjagd auf Tabakgenießer mit der ganzen Propaganda.

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Bild: Europäische Kommission, Anhang II der Richtlinie 2014/40/EU

Was steht da? Ich kann’s nicht lesen. Tragisch ist, wenn Blindheit dazu führt, sich nicht mehr selbst eine Zigarette anzünden zu können. Das widerfuhr der Französin Jeanne Calment, die deshalb im Alter von 119 Jahren mit dem Rauchen aufhörte, knapp 100 Jahre, nachdem sie damit angefangen hatte. Da sie im Alter von 122 Jahren starb, blieben ihr die EU-Tabakproduktrichtlinien mit ihren Ekelbildern und dem Inhaltsstoffe-Verbot erspart.
Vielleicht sollte die EU von unserem reichlichen Steuergeld Untersuchungen in Auftrag geben, ob Erblindung die Wirksamkeit der Warnhinweise und Ekelbilder vermindert. Manches ist einfach nicht zum Ansehen.
Freilich gibt es Risiken wie die Makuladegeneration und Raucher sollten das im Auge behalten. Viel degenerierter allerdings ist die Tabakpolitik der Obrigkeit, insbesondere der EU, die Ekel auf Raucher verbreitet und in ihrer Widerlichkeit ein Spiegel der Seele derjenigen scheint, die solche Maßnahmen durchsetzen.

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Édouard Manet: Der Raucher (1866), Minneapolis Institute of Arts

„An Ihren Statistiken bin ich nicht interessiert. Ich habe mir Ihren ganzen Stapel genommen und mir damit die Pfeife angezündet. […] Sie betrachten die Angelegenheit sehr einseitig. Sie verschließen Ihre Augen vor der Tatsache, dass die meisten alten Männer in Amerika rauchen und Kaffee trinken, obwohl sie – Ihrer Theorie zufolge – jung gestorben sein müssten.“

Mark Twain , Schriftsteller, 1893

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Wir sagen Nein zum Ekelbild!

 

_pkt_bu Mit Information oder gar Aufklärung hat es überhaupt nichts zu tun, wenn man einseitige Angstmache verbreitet und in den Köpfen der Menschen verankern will. Bei den „Warnhinweisen“ handelt es sich um manipulative Un- und Halbwahrheiten, mittels derer Rauchern wie Nichtrauchern ein monströses Zerrbild des Rauchens eingetrichtert werden soll.

_pkt_bu Ein Bild lügt mehr als tausend Worte: Was einseitige Behauptungen alleine nicht ausrichten können, sollen emotionalisierende Abbildungen erreichen. Irrationale Manipulation darf aber kein Mittel der Politik sein!

Was sollen die bebilderten Ekelbotschaften bezwecken? Angeblich Leute vom Rauchen abhalten, und dazu soll jedes Mittel recht sein. Die diesbezügliche Wirksamkeit ist aber mehr als zweifelhaft. Tatsächlich geht es darum, a) das Tabakrauchen weiter zu diffamieren und gesellschaftlich – gerade bei Nichtrauchern – in ein immer schlechteres Licht zu rücken, und b) um Gehässigkeit gegenüber den Rauchern.

Schon mal vom „Nocebo-Effekt“ gehört? Ist das Gegenteil vom Placebo-Effekt: Durch Einbildung und Ängste können Krankheiten entstehen. Wer weiß, wie viel Schaden die immer selbe Leier von den ach so bösen Gefahren des Rauchens in den letzten Jahren schon angerichtet hat. Das sagt selbst die Wissenschaftssendung „Quarks & Co.“ (WDR, mit Ranga Yogeshwar). Die EU macht sich auf diese Weise schuldig an zahllosen schweren Erkrankungen, sogar an Todesfällen.

Noch mehr zum Thema EU und „Gesundheitsschutz“. Einer Studie zufolge kann der Anblick von Ekelbildern bei anfälligen Personen sogar Herpes auslösen.

Die weitere Verunstaltung von Verpackungen wäre ein zusätzlicher Anreiz, Tabakwaren legal oder illegal aus dem außerEUropäischen Ausland zu beziehen. Da sind sie zuweilen auch deutlich billiger…

Netzwerk Rauchen fordert ein Ende jeglicher Warnhinweise und „Gesundheitspornos“ auf Tabakverpackungen.

ACHTUNG: Es gibt drei Sets mit Ekelbildern, die wechseln jeweils nach einem Jahr, wobei sich die Fotos ändern, während die abgeschmackten Propagandasprüche bleiben.
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Sammelalben in gedruckter Form für die bisherigen Ekelbilder-Sets (Band 1 und Band 2) erhalten Sie in unserem Spendenshop.

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Wir lieben Tabak, ihr hasst ihn. Die Liebe wird siegen.

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