Online-Galerie 2018/19 [7]

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Bild: Europäische Kommission, Anhang II der Richtlinie 2014/40/EU

Früher war diese Behauptung unbekannt und ist in vielen Ländern heute noch nicht sehr verbreitet. Also kann man sich ungestört fortpflanzen. Es geht ja – wie bei den anderen Warnungen – nicht um tatsächliche Gefahren, sondern um Angstmache. Wenn man das einmal verstanden hat, braucht man sich weniger zu sorgen. Sorge dich nicht, liebe!
Woher kommt eigentlich der heilige Zorn über die ganzen rauchenden Schwangeren, wenn die Zigarette angeblich unfruchtbar macht?
Sollte man nicht zu wörtlich nehmen und etwa auf Verhütung verzichten. Sonst steht man da. Wenn das Kind dann erst mal auf der Welt ist, laufen rauchenden Eltern schnell Gefahr, die Wut der Neospießer auf sich zu ziehen – z.B. durch Rauchen in Gegenwart der Kinder. Völlig ungefährlich, aber nach deren Meinung sollen Kinder sogar vor dem Anblick rauchender Menschen „geschützt“ werden. Für Antiraucher, Tabakbekämpfer und ähnliches Volk sind eben nur Abstinenzler gute Vorbilder.

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Bild: Europäische Kommission, Anhang II der Richtlinie 2014/40/EU

Zwar mal ein künstlerisch fast anspruchsvolles Motiv, dann aber doch zu durchsichtig in seiner Panikerzeugung.
Auf diesen Unfug ist man ursprünglich durch eine Studie mit ein paar Dutzend amerikanischen Vietnam-Veteranen gekommen, und fertig war die nächste Masche, den Leuten Angst zu einzujagen. Allerdings sind gerade während des deshalb sogenannten Baby Booms besonders viele Kinder geboren worden, in einer Zeit, in der die allermeisten Väter zur Rauchware gegriffen haben.
Raucher jedenfalls sollten sich nichts einreden und schon gar nicht die Zigarette danach vermiesen lassen.
Diese Propagandatexte und Krankheitsporno-Bilder kommen ja von der EU. Angesichts der Qualität der dortigen Gesetzgebung wäre legislative Impotenz eine bessere Wahl.

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Foto: Carlos Huerta, cc-by-2.0

„Eine Eindämmung des Rauchens durch Beschämung, Beschimpfung, Bedrohung und Bestrafung von Rauchern wird sich meiner Überzeugung nach mit absoluter Sicherheit als gesellschaftlich wie gesundheitspolitisch kontraproduktiv erweisen. […] Die Leit­gedanken, die der Tabakproduktrichtlinie der EU zugrunde liegen, stehen im Widerspruch zu allem, was eine freie Gesellschaft in ihrem Wesen ausmacht.“

Prof. Dr. med. Romano Grieshaber, ehemaliger Leiter der Prävention und Forschung der Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gaststätten (BGN)

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3 Gedanken zu „Online-Galerie 2018/19 [7]“

  1. Als noch rund 80% geraucht hatten, war die Fertilität der Männer noch um 150% höher. Bei den Schweizer Rekruten wurde ab den 1960ern ein kontinuierlicher Rückgang festgestellt, der bis heute anhält. Am Tabakrauch kann es also nicht liegen.

    Jeder 6. Schweizer ist praktisch 2015 unfruchtbar.
    Die Ergebnisse einer neuen Studie über die Spermienkonzentration von Schweizer Rekruten sind beunruhigend. Mediziner sind über die hohe Zahl von Männern, die Probleme mit der Zeugungsfähigkeit haben alarmiert.
    https://www.blick.ch/news/schweiz/alarmierend-die-qualitaet-der-spermien-wird-immer-mieser-jeder-sechste-schweizer-ist-praktisch-unfruchtbar-id3483772.html

    Carolus Magnus

  2. Ich empfinde die Schockbildergalerie auch als recht lästig, zumal zu Recht angenommen werden kann, dass all dies Bilder „gestellt“ sind und mit „künstlerischen“ Mitteln eine Meinung transportiert werden soll. Als Bildbearbeitungs- und Werbeprofi kenne ich mich mit den Manipulationsmöglichkeiten von Bildern sehr gut aus.
    Nichtsdestotrotz war ich zehn Jahre Raucher mit Migräne, habe aufgehört weil ich nicht wollte, dass meine Kiner mit mir den Geruch eines Aschenbechers verbinden. Die Migräne war weg! Nun nach 17 Jahren habe ich wegen Arbeits- und privatem Stress wieder angefangen: Die Kopfschmerzen kommen wieder, es geht mir körperlich sch****, ich bin nach einem Monat wieder bei einer Schachtel am Tag und ich bin wieder süchtig und komme nicht mehr davon weg. Ich spüre dass es meinem Körper schadet, meine Lunge wehrt sich mit morgentlichen Abhusten und ich habe ein dauerndes dumpfes Gefühl im Kopf und sitze hier und kann mich kaum zurückhalten, loszulaufen und eine neue Schachtel zu kaufen.
    Ja, Rauchen hilft die Emotionen im Griff zu behalten und wenn der Körper im Aufruhr gegen das Gift kämpft, dann kann man nicht über Probleme im Job und mit der Familie nachdenken. Das hilft manchmal.
    Trotz allem bin ich aus eigener körperlicher Empfindung heraus davon überzeugt, dass Rauchen schlecht für mich ist und dass in Tabak Stoffe enthalten sind, die mein Denken manipulieren. Das tun alle Drogen. Sie erzeugen Rauschzustände die sich auf das Belohnungszentrum im Gehirn auswirken und nach mehr verlangen. Das ist pharmakologische Gehirnwäsche.
    Ihr alle würdet laut aufschreien, wenn Lebensmitteln Stoffe zugesetzt würden, die Euer Denken beeinflussen.
    Die Empörung in den Beiträgen hier auf der Seite geht, so vermute ich darauf zurück, dass den vom Tabak manipulierten Gehirnen ihre Droge entzogen werden soll. Und mit all der Kreativität dieser Gehirne wehren sie sich dagegen, nicht mehr manipuliert zu werden. Mit jeder Zigarette bekommt das Gehirn eine Belohnung. Auch wenn es dem Rest des Körpers schlecht geht und dem Gehirn eigentlich auch.
    Viele Grüße
    Mockingbird

  3. Mockingbird, wenn Ihr Körper so auf Tabakrauchen reagiert, dann lassen Sie es doch einfach sein. Und schieben Ihr Verhalten nicht darauf, Opfer von „Sucht“ und Manipulation zu sein.

    Anderen Leuten geht es mit dem Rauchen viel besser. Schließen Sie also nicht von sich auf andere und unterlassen Sie solche Unterstellungen.

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